Rettungspunkte wurden in Bayern in den 1990er Jahren eingeführt, um die Versorgung von Waldarbeitern in Notsituationen zu verbessern und Rettungsfahrzeuge schneller an den richtigen Ort zu leiten. Die Daten nicht öffentlich, und so für z. B. Wanderer und Radfahrer nicht nutzbar. Ab 2006 wurden in Bochum entlang der Ruhr in Zusammenarbeit mit DLRG und Feuerwehr entwickelte Schilder des Ruhr-Standort-Informationssystems aufgestellt, um die Wasserrettung zu erleichtern. 2012 wurde in Dänemark damit begonnen, alle Strände mit Rettungspunkten auszustatten.

Im Oktober 2013 hat das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) – auf Initiative der Bundesländer – einen Workshop zum Thema „Forstliche Rettungspunkte“ veranstaltet. Ergebnis war, dass die in den Forstbetrieben und -verwaltungen vorhandenen Informationen zu Rettungspunkten zentral vom KWF gesammelt und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden sollen.

Am 23. Januar 2014 veröffentlichte das KWF zum ersten Mal einen standardisierten Datensatz aller forstlichen Rettungspunkte zum Download. Seitdem wird der Datensatz fortlaufend erweitert und aktualisiert. Auf der Website rettungspunkte-forst.de veröffentlicht das KWF jeweils im April und Oktober jeden Jahres ein Update bzw. gibt es weiter zu Downloadplattformen. Die Daten können von jedem kostenfrei heruntergeladen und z. B. in digitalen Anwendungen sowie Navigationsgeräten oder als Web Map Service-Dienst (WMS) genutzt werden.

Im April 2018 enthielt der KWF-Rettungspunkte-Datensatz rund 52.167 Rettungspunkte aus zwölf Bundesländern (Landes-, Kommunal- und Privatwald). Es fehlen noch die Daten aus Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Bremen und Berlin.

Brandenburg beteiligt sich an diesem bundesweiten Projekt und hat mit der flächendeckenden Beschilderung von 1.715 Rettungspunkten im Jahr 2013 begonnen.

Die letzte Aktualisierung fand im April 2020 statt.

BUNDESWEITE ÜBERSICHT

KWF DATEN DOWNLOAD

Quellen:

  • forst.brandenburg.de
  • wikipedia.de
  • rettungspunkte-forst.de
Rettungspunkte
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